09.10.17

Unterwegs mit dem neuen Kleinbus?

„Wir wollen Gottes Liebe praktisch weiter geben!“ Mit diesem Motto waren wir schon einige Jahre in Rumänien im praktischen Einsatz. Die spannendste Frage ist jedes Jahr: „Wo bekommen wir einen Kleinbus dafür her?“

Mit der Lösung des Transportproblems steht und fällt unser diakonischer Einsatz jährlich. Außerdem haben wir jedes Jahr ein Ersatzfahrzeug für die Familie, die uns ihren Kleinbus zur Verfügung gestellt hat, suchen müssen.

Das ist nur ein Beispiel, in dem ein Kleinbus nötigst gebraucht wird. Außerdem ist die Band immer wieder dankbar, wenn sie den Kleinbus aus der Schreinerei Gehrung für die Bandeinsätze ausleihen darf. Der Teeniekreis sucht immer nach Transportmöglichkeiten, wenn es darum geht einen Ausflug mit den Teenagern zu machen. Der Krankenpflegeverein muss mit vielen PKWs zum Cafe Vergissmeinnicht die Teilnehmer fahren. An Konfi Wochenenden, Kinderfreizeiten, Gemeindefesten, Mitarbeiterwochenenden, in der 2018 neu startenden Pfadfinderarbeit (in der sehr viel Material transportiert werden muss) und noch viel mehr wird ein Kleinbus benötigt. Auf diesen Bedarf hin, wurden von einem dafür gebildeten Team verschiedene Möglichkeiten für das „Busprojekt“ angedacht. Eine geniale Möglichkeit hat sich gefunden: Bussponsoring!

Dabei werden Unternehmen und Firmen in Kemnater Umkreis als Sponsoren für die Beschaffung eines Kleinbusses gewonnen. Diese sponsern das Projekt mit einem Beitrag und bekommen dafür eine Werbefläche auf dem Fahrzeug. Somit werden keine neuen Kosten auf die Gemeinde zukommen, lediglich die Haltungskosten.

Nach dem der Kirchengemeinderat dem „Busprojekt“ zugestimmt hat und weiter recherchiert wurde, fanden sich sogar Kleinunternehmen, die die gesamte Sponsoring Arbeit übernehmen könnten. Die Krankenpflegevereine Nellingen und Denkendorf haben in der Zusammenarbeit mit einem dieser Sponsoring Unternehmen gute Erfahrungen gemacht, und diesen gerne mit ihrem gesponserten Kfz den Menschen.

Neben dem praktischen Transport und Entlastung erwarten wir folgenden Mehrwert durch einen Kleinbus: Sicherheit bei Freizeit- und Ausflugsplanungen (z.B. Rumänien, Teenietag), Beziehungen werden durch gemeinsame Aktionen vertieft, Attraktivität der Jugendarbeit steigt, Organisationsschwelle wird tiefer (z.b. man muss kein KfZ und Fahrer für Ausflüge etc. erst finden, Technische Verantwortung wird geschult / Technisches Verständnis wird gefördert und Kenntnisse werden vertieft.

Das „Busprojekt“ Team strebt die Realisierung des Projektes bis zum nächsten Rumänieneinsatz 2018 an.