26.05.20

Gedanke der Woche: Die Kraft des Wartens

Die Zeit zwischen Himmelfahrt und Pfingsten ist eine merkwürdige Zwischen-Zeit. Jesus ist schon weg, aber der Heilige Geist ist noch nicht da. Im Leben gibt es viele dieser Zwischen-Zeiten, in denen wir einen unfertigen Zustand aushalten müssen. Da gibt es Projekte, die hängen, weil eine Antwort fehlt. Da gibt es Referate, die man gern schon hinter sich hätte, die aber vom Lehrer ständig nach hinten verschoben werden. Und da gibt es diese merkwürdige Pandemie-Präventionszeit, wo vieles nur auf Sicht möglich ist, wo es einen Ersatztermin gibt, von dem keiner weiß, ob der zu halten ist.
Der Wochenspruch verspricht uns, dass dieser Wartezustand irgendwann ein Ende hat, dass wir bald bei Jesus und seinem Vater im Himmel sein werden:
"CHRISTUS SPRICHT: WENN ICH ERHÖHT WERDE VON DER ERDE, SO WILL ICH ALLE ZU MIR ZIEHEN." Johannes 12,32
Im Gottesdienst hat mich ein Lied besonders angesprochen, das von der Kraft des Wartens redet:
Es liegt Kraft in dem Warten auf den Herrn. Denn du regierst für immer, denn du bist unser Retter. Du bist der ewig treue Gott, du bleibst dir treu und wirst nicht müde. Den Schwachen stehst du immer bei, schenkst Trost und machst uns frei. Und wir fahrn auf mit Adlersschwingen.

Unter diesem Link kann man es auch anhören: https://youtu.be/yubLGTOcm8c 

Eine gesegnete Woche wünscht 

Euer/Ihr Pfarrer Thomas Ebinger