30.11.19

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Haben Sie unser Lebkuchenhaus-Rezept aus dem aktuellen Gemeindebrief schon ausprobiert?

In unserem aktuellen Gemeindebrief, der jetzt im November in die Haushalte verteilt wurde, ist auf unserer Kinderseite das Rezept eines Lebkuchenhaus.

Wir vom Redaktionsteam haben uns überlegt, dass es doch schön wäre, wenn wir die Ergebnisse des Rezeptes präsentieren könnten, dass auch andere Gemeindeglieder an den Kunstwerken teilhaben können. Daher würden wir uns freuen, wenn wir von deinem gebackenen Lebkuchenhaus auch ein Bild online stellen dürfen. Es muss nicht perfekt aussehen. Wir freuen uns einfach darüber, wenn ihr in eurer Küche Spaß hattet. Bilder an: gemeindebrief@kemnat-evangelisch.de

Das erste Lebkuchenhaus, das nach dem Rezept gebaut wurde, ist z.B. 3-Eckig geworden, da es leider zusammengekracht ist und dabei ein paar Teile kaputt gegangen sind. Macht nichts, Spaß hat es gemacht und neue Erkenntnisse gegeben und man hatte was zu erzählen.

Erfahrungsbericht aus dem Redaktionsteam

Gerne schreibe ich an dieser Stelle einen Erfahrungsbericht aus unserer Familien-Backstube. Vielleicht sind für andere Lebkuchenhausbäcker ein paar wertvolle Tipps dabei.

Ich machte meinen Kindern den Vorschlag auszuprobieren, das Lebkuchenhaus zu backen. Da ich schon von einer anderen Mutter erfahren habe, dass der „Kleber“ aus Puderzucker und Zitrone ziemlich lange dauert, bis er trocknet, habe ich mir aus der Bücherei ein Buch ausgeliehen wie man Lebkuchenhäuser baut, um mir ein paar Tipps zu holen. Die gebe ich gerne weiter.

Wir fingen also an den Teig zu machen. Mein älterer Sohn (7) kümmerte sich um Zucker, Butter und Honig und rührte alles fleißig im Topf, bis alles flüssig war. Mein jüngerer Sohn (5) füllte in der Zwischenzeit die anderen Zutaten in eine Schüssel. Wir stellten die Rührmaschine an und ich lehrte vorsichtig die heiße Honigmasse in die Schüssel. Die Maschine rührte und rührte und es stand ein Teig mit der Konsistenz von Kaugummi. Wir strichen den Teig auf einen flachen Teller und …

  • Tipp 1: stellten ihn 1h in die Gefriere, da wir nicht so lange warten wollten.

In der Zwischenzeit schnitten die Jungs die Vorlage für das Haus aus. Allerdings habe ich mir eine …

  • Tipp 2:fertige Vorlage aus dem Internet ausgedruckt. Die leider etwas größer war als die Vorgabe, wodurch wir später keine Bodenplatte hatten.

Nach 1h war der Teig tatsächlich fest und auswellbar. Das Ausschneiden der Teile übernahm ich, da die Jungs keine Lust mehr hatten. In dem Buch habe ich gelesen, dass …

  • Tipp 3:die Teile vor dem Backen noch mal in Kühlschrank sollen, dass sie beim Backen ihre Form behalten. Haben wir aber nicht gemacht, weil im Kühlschrank kein Platz war. Hat trotzdem einigermaßen funktioniert.

Beim Backen sind die Teile tatsächlich etwas aufgegangen und waren am Ende nicht mehr so gerade wie vorher. Vermutlich wäre es besser gewesen, wenn ich sie nachträglich gerade geschnitten hätte, aber die Platten waren sehr hart. Wir haben dann an manchen Stellen etwas mehr „Kleber“ verwendet, dass alles ordentlich klebt.

Als die Kinder am Abend im Bett waren haben mein Mann und ich das Haus zusammen gebaut. Das war mir doch zu riskant mit den Kindern :-).

Da wie zu Anfang schon geschrieben der Zuckerkleber zu lange zum Trocknen dauert haben wir uns für die Eiweißvariante entschieden, stand auch im Buch.

  • Tipp 4: Viiiiieeel Puderzucker mit etwas Eiweiß (ganz frisches Ei) verrühren bis eine dicke Masse entsteht.

Die Masse in Spritzbeutel und los geht’s. Einer hebt, der andere Klebt.

  • Tipp 5: Die Grundmauern haben wir erst mal trocknen lassen, bevor wir das Dach aufgeklebt haben.

Auch die Eiszapfen haben wir noch ohne die Kinder hin modelliert.

Am nächsten Tag haben sich die Kinder gefreut zu dekorieren. Als Dachziegel kleine Leibnitz-Kekse, das durfte der Große machen und die Hauswand- und Gartendeko hat der Kleine gemacht.

Zum Schluss noch etwas Schnee. Puderzucker von oben auf das Haus, das sah schön aus, als würde es schneien. Und fertig war unser Haus.

Ich hoffe meine Erfahrungen helfen euch weiter. Viel Erfolg!

Jetzt wünschen wir vom Redaktionsteam euch viel Spaß bei eurem Haus und freuen uns auf die Bilder, die hoffentlich zahlreich zugeschickt werden.

  • Noch ein Tipp zum Schluss: Wenn du dein Lebkuchenhaus essen möchtest, es dir aber zu hart ist, dafür gibt es einen Trick. Pack das Haus in eine Dose oder Tüte und lege zwei Apfelhälften dazu. Dadurch wird der Lebkuchen weich und du kannst ihn besser essen. Guten Appetit.